Die BASE: Unsere Ausbildungsstation im Klinikum Bayreuth

Shownotes

Die Klinikum Bayreuth GmbH hat mit der BASE – der Bayreuther Ausbildungsstation in Eigenverantwortung – ein innovatives Konzept gestartet, das Theorie und Praxis enger verzahnt als je zuvor. Hier übernehmen Auszubildende früh Verantwortung und organisieren gemeinsam den Stationsalltag – begleitet von erfahrenen Praxisanleitern.

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00:00:01: Herzlich willkommen bei Upgrade Pflege!

00:00:04: Hier dreht sich alles um Pflege, Wertschätzung und Verantwortung.

00:00:09: Wir zeigen was Pflegende leisten, welche Herausforderungen sie meistern und wie wir gemeinsam die Zukunft der Pflege gestalten können.

00:00:18: Herzlich Willkommen beim Upgrade-Pflege.

00:00:20: heute geht es um einen Ort der zeigt was Pflege heute sein kann eigenverantwortlich vielseitig und voller Entwicklungsmöglichkeiten.

00:00:30: Hallo miteinander!

00:00:31: Wir nehmen euch mit auf die Ausbildungsstationen in Bayreuth Base, ein Setting in dem Auszubildende nicht nur lernen sondern aktiv mitgestalten.

00:00:42: Gemeinsam mit erfahrenen Pflegekräften versorgen sie aktuell sechs Patientinnen und Patienten aus den Bereichen wie Gefäßchirurgie.

00:00:57: Ich freue mich sehr auf drei Gäste aus dem Klinikum.

00:01:00: Auf Sandra Plottenjoch, sie ist stellvertretende Stationsleitung der zwölf B

00:01:05: und antwortlich

00:01:06: für Base und Lea Ohnemüller.

00:01:09: Sie ist Praxisanleitung auf der Station ZwölfB und bei Base.

00:01:15: Und Paul Micola, Oberarzt der Klinik für Geriatrie, der das Projekt von Anfang an mitbegleitet hat.

00:01:22: Herzlich willkommen!

00:01:22: Schön dass ihr da seid.

00:01:23: Pflege neu denken Die Überschrift Sandra, an dich vielleicht die erste Frage.

00:01:30: Wenn du die Ausbildungsstation Base in einem Satz beschreiben müsstest was macht diese Base so besonders?

00:01:38: Also ich glaube das Wichtigste was die Base am Besondersen macht sind wir das Team Und wir geben auf dieser Station unseren Schülern die einmalige Möglichkeit, wachsen zu können.

00:01:51: Sich selbst weiterzuentwickeln immer im Hintergrund mit uns.

00:01:56: Das war deine Motivation dieses Konzept hier nach Bayreuth zu bringen?

00:02:01: Hast du es ja nicht erfunden aber zumindest angestoßen und warst richtig hinterher.

00:02:06: das habe ich auch mitbekommen dass das hier etabliert wird.

00:02:09: Die größte Motivation für mich war, dass ich die jungen Menschen genau dahin bringen will wo ich bin.

00:02:17: Dass man mit Leidenschaft den Beruf ausübt.

00:02:21: Es ist so viel mehr Pflegekraft zu sein und Ich will ein Teil davon sein, dass diese jungen Leute genauso viel Lust auf diesen Beruf haben.

00:02:33: Diese Station macht Lust.

00:02:35: Was unterscheidet so eine Station?

00:02:37: Also die Base bei uns im Klinikum von anderen, von klassischen Strukturen auch für erfahrene Pflegekräfte.

00:02:45: Also erstmal für unsere Auszubildende ist der größte Unterschied dass sie bei uns eigenverantwortlich die Tätigkeiten übernehmen dürfen, die wir sonst den ganzen Tag übernehmen.

00:02:57: Sie haben die Chance zu wachsen und das immer mit dem Rückhalt, dass jemand da ist ... der am Ende trotzdem noch mal hinter ihnen steht.

00:03:10: Es ist uns wichtig, dass sie alles selber ausprobieren dürfen und ihre Erfahrungen selber sammeln können.

00:03:16: Wir wollen, dass Sie am Ende die Expertise bekommen, die wir heute haben!

00:03:22: Ich muss als Patient also keine Angst haben?

00:03:24: Du musst als Patient überhaupt keine Angst habe.

00:03:27: Denn wir ... Fachkräfte sind natürlich immer hinter denen auszubildenden.

00:03:34: Und wir haben den ersten Durchlauf hatten, die ersten vier Wochen und es war überwältigend wie gut die Auszubildende mit der Situation umgegangen sind.

00:03:45: Es hätte keiner sich getraut eine Tätigkeit zu übernehmen, die er sich nicht zutraut.

00:03:52: Und es war unglaublich zu sehen, wie dies zwischenmenschlicher auch war Und unsere Patienten waren total glücklich.

00:04:01: Die waren froh, auf dieser Station zu sein weil sie das Gefühl hatten super versorgt worden zu sein.

00:04:08: Ich hatte auch das Gefühl dass unsere Patienten perfekt versorgt waren.

00:04:13: Es hätte für uns dicht besser laufen können

00:04:15: Also auch für die etablierten und erfahrenen Pflegekräfte.

00:04:18: Ja wir natürlich... Für uns ist es oft mal schwer Wir alten Hasen.

00:04:23: Wir müssen uns einfach zurücknehmen.

00:04:25: Wir müssen auch mal lernen, loszulassen und es fällt uns natürlich in manchen Situationen schwer.

00:04:31: aber wir arbeiten täglich daran und wir lernen ja auch nie aus.

00:04:36: Base ist ja vielfältig Gefäßchirurgie und geriatische Frührehabilitation.

00:04:44: was bedeutet diese Vielfalt im Alltag für euch?

00:04:48: Also ich bin froh dass sich sagen kann das wir nicht nur einfach Bereich haben.

00:04:54: Die Vielfalt ist wichtig für uns.

00:04:56: natürlich, dass wir auch nicht einrosten.

00:04:59: Wir machen zwischen Verbänden und Mobilisationen eine ganz große Aufgabenbreite.

00:05:08: Nirgends kann man, wenn man möchte so viel lernen wie bei uns.

00:05:13: Weil wir haben den chirurgischen Aspekt und den der inneren Medizin Wir sind von der OP bis zur Reha-Fähigkeit durchleben wir den kompletten Prozess mit unseren Patienten.

00:05:24: Also für Auszubildende ist das keine Trocknicker Angelegenheit sondern wirklich Learning by doing mit Aufsicht.

00:05:32: Das sollte auf jeden Fall motivieren in diese Richtung zu gehen.

00:05:37: Die Auszubildenden übernehmen da wirklich viel Verantwortung in dies aktuell für sechs Patientinnen und Patienten.

00:05:43: Warum macht das diese Verantwortung dieses Projekt so wertvoll?

00:05:48: Ich glaube, dass es einerseits die Verantwortung aber auch das Vertrauen weil unsere auszubildende Merken durch dieses Vertrauen was wir in die Auszubilgenden haben können sie verantwortlich sein Weil Sie Dinge eigenständig tun können.

00:06:06: Und genau darum geht es ja bei uns, um Eigenständigkeit.

00:06:10: Und verantwortlich sind Sie bei uns von der Aufnahme bis zur Entlassung von morgens bis abends und daraus lernen sie unglaublich viel!

00:06:20: Das war das Wichtigste für mich an diesem Projekt, dass man am Ende des Tages sieht was wir Fachkräfte tun weil oft ist es bei den Auszubildenden so, dass sie Tätigkeiten... bekommen.

00:06:35: Da wechseln sie einmal in Verband, unterstützen bei der Körperpflege aber jetzt ist es das komplette Feld die Bandbreite was es bei uns ausmacht.

00:06:45: Das war ja ganz offen die letzten Minuten richtig offen.

00:06:51: warum lohnt sich's hier zu arbeiten?

00:06:53: Nicht nur auf der Base sondern in der zwölf B oder im Klinikum auch schon lange im Beruf ist

00:06:59: also ganz klar wegen uns Weil wir ein gutes Team sind.

00:07:04: Ich hab viele unglaublich tolle Menschen kennengelernt im Klinikum, bin ja auch schon ganz lang ... ich bin ja schon alter Hase dort und wir finden quasi für jeden Topf den passenden Deckel egal in welchem Bereich, ob bei uns auf der Base oder auf der Zwölf-Bee oder in der Gerriertrie.

00:07:25: Die Bandbreite ist bei uns unglaublich!

00:07:28: Und die Menschen, die dort arbeiten.

00:07:30: Danke Sandra Sander, von dir zu Lea.

00:07:35: Lea ist Praxisanleitung auf Station Zwölfb, auf der Base – das klingt ja nach einem tollen Ort!

00:07:44: Lea, schön, dass du da bist.

00:07:45: Du begleitest die Auszubildenden.

00:07:48: Was ist hier anders in deinem Bereich?

00:07:50: Anders als in einer normalen Station?

00:07:52: Also zum einen haben wir etwas weniger Patienten im Bereich was es natürlich auch schöner ist für die Patienten Weil wir dadurch ein bisschen mehr Zeit für die Patienten haben, uns gezielt auch mal Zeit nehmen können.

00:08:04: Für Verbandswechsel und Anleitungsstunden.

00:08:08: Und genau das man einfach mit jedem Schüler in Ruhe Sachen besprechen kann.

00:08:13: Vor allem auch mal den Pflegeprozess genauer nicht nur die Theories oder noch die Praxis dahinter.

00:08:18: Warum machen jetzt diese Maßnahme?

00:08:20: Was können wir damit erreichen?

00:08:22: Und genau dass die Schüler auch mehr Verantwortung dadurch gewinnen können und sich vielleicht auch mehr dann zutrauen.

00:08:27: Kannst du da einen Beispiel nennen?

00:08:29: Ein praktisches Beispiel.

00:08:31: Zum einen auch Hygienestandards, man lernt ja sehr viel in der Theorie und auch in der Schule... Wie man wann desinfiziert mit welchen Desinfektionsmittel und da kann man es einfach mal anwenden.

00:08:42: Und einfach nochmal reflektiert darüber nachdenken oder einfach besprechen, warum macht man das jetzt so?

00:08:47: Warum ist das wichtig?

00:08:49: Und eben wie gerade schon während auch dem Pflegeprozess, man plant ja die Pflegemaßnahmen individuell für jeden Patienten, jeden Tag neu je nachdem wie der Patient sich verändertes Krankheitsbild ob eine Operation dazwischen kommt zum Beispiel dann natürlich auch die Durchführung, die man zusammen gestaltet mit verschiedenen Aspekten.

00:09:07: und ich finde es auch gut, wenn mehrere Schüler gleichzeitig die Patienten behandeln.

00:09:11: Weil das sind natürlich... Jeder hat eine andere Meinung, andere denken an zum Beispiel mehr Mobilisation, andere nie.

00:09:17: Das geht nicht wegen der OP und dann können sie sich auch selber einander besprechen und reflektieren ganz viel und lernen gegenseitig voneinander.

00:09:24: Das ist richtig schön mit anzusehen.

00:09:26: Gegenseitige Lernen ist ja ganz gut aber alles gleichzeitig wird ein bisschen schwierig.

00:09:30: wo braucht's denn da pragmatische Entscheidungen?

00:09:34: Weil das der Alltag auch wirklich verlangt.

00:09:36: Also wichtig ist, sie lernen Prioritäten zu setzen was man als Pflegekraft mit der Zeit wirklich... Das ist das A und O was man lernen muss.

00:09:46: Warum muss ich wenn fünf Leute gleichzeitig was brauchen dem Moment?

00:09:50: Was ist in dem Moment am Wichtigsten?

00:09:52: dass sich einfach weiß zum Beispiel eine Operation vorzubereiten oder ob ich den anderen jetzt noch das Frühstück bringen einfach das mal alles Zwar im Hinterkopf hat, aber diese Prioritäten setzt.

00:10:03: Was muss man jetzt zuerst?

00:10:05: Also was steht an erster Stelle?

00:10:06: Ein

00:10:06: bisschen ein Spannungsfeld.

00:10:08: wie gehst du und wir gehen die Schülerinnen und Schüler eigentlich damit um?

00:10:13: so aus deinen ersten Erfahrungen.

00:10:16: Die Schüler sind sehr begeistert, weil sie auch alleine Tätigkeiten durchführen.

00:10:21: Man ist zwar immer dabei und man merkt auch das gibt den Schülern die gewisse Sicherheit, dass sie sich das dann auch trauen wenn jemand dabei ist.

00:10:30: Und es ist natürlich auch toll wie wir vorhin schon gesagt haben Learning by Doing, manche Pflegemaßnahmen oder medizinische Tätigkeit muss man einfach mal gemacht oder gesehen haben.

00:10:42: Richtig gut.

00:10:43: Gemeinsam oder auch alleine, je nachdem wie man eingeteilt ist auf Station?

00:10:47: Noch mal zurück zu dir als Praxisanleitung ans Plaxris-Anleiterin.

00:10:54: Anleitung bedeutet da eigentlich mehr geben.

00:10:57: aber wie gehst du hier selbst mit diesem Setting um?

00:10:59: Lernst Du auch was?

00:11:00: Ja ich lerne jeden Tag auch aufs Neue etwas und wenn jeder von einem anderen Ausbildungsort kommt diese Bundemischung dass jeder von was andere mehr weiß und man tauscht sich aus.

00:11:10: Und dann lerne ich natürlich auch mehr, wie es woanders abläuft.

00:11:14: zum Beispiel wenn wir Patienten in einem Pflegeheim entlassen wie ist in dem Pflegeheim dann abläuft?

00:11:18: Dann ist das für die Patienten natürlich auch total toll dass sie dann auch wissen wie's da ist.

00:11:23: lebenslanges lernen.

00:11:24: fast die letzte frage von mir Wie bleibt ihr in der base als etablierte pflegekräfte oder eine praxisanleitung am ball fachlich auf am neuesten stand?

00:11:36: Also zum einen wir müssen jährliche Pflichtfortbildungen machen, die werden ja auch jedes Jahr da neu evaluiert und müssen wir durchführen.

00:11:43: Und wir haben auch einmal im Monat eine Teambesprechung von uns also mit unseren Stationskleidungen und alle Pflegekräfte.

00:11:51: Die finde ich auch immer total toll.

00:11:53: und wir als Team, wir sind auch so ein tolles Team.

00:11:55: Und wir können immer über alles reden und wenn irgendwie was Neues gibt dann tauschen wir jetzt auch immer gleich untereinander aus.

00:12:00: unsere Leitungen stehen da auch sehr dahinter und das funktioniert gut!

00:12:04: Und natürlich auch Eigeninitiative.

00:12:07: Wenn etwas Neues dazu kommt dann frage ich selbst auch mal nach bei den Ärzten zum Beispiel oder schau in der Fachbuch was man halt für sich selber noch macht.

00:12:16: Und man kann natürlich auch im Klinikum interne Fort- und Weiterbildungen machen, die ich auch schon getan

00:12:21: habe.

00:12:21: Deine Haltung zur Pflege an sich hat sich auch ein bisschen geändert durch die Base?

00:12:26: Ich glaube auch dass die Ausbildung bei uns noch mehr Spaß macht.

00:12:29: es macht doch richtig Spaß mit den Schülern zu arbeiten.

00:12:31: wir haben auch sehr viel positives Feedback von den Schulern bekommen.

00:12:37: gut finde und schätze.

00:12:38: Jeden Tag reflektieren wir jeden Mittag mit den Schülern, was heute war, was wir besser machen können, was total super lief wie die letzte Woche war und jeder tauscht sich aus weil es wird auch sehr viel Wert auf die Reflexion gelegt auf der Base.

00:12:54: Wie war der Tag?

00:12:55: Was kann ich besser machen?

00:12:57: Was lief gut oder nicht so gut?

00:12:59: Generell der ganze Stationsalltag wird er noch mal von jedem Tag neu reflektiert zwischen Früh- und Spätdienst.

00:13:06: Manchmal ist auch schon der Spieldienst dabei und reflektieren wir den vorherigen Tag noch mal alle gemeinsam.

00:13:11: Und auch jeden Mittag ist eine Fortbildung, die die Schüler bekommen – eine halbe Stunde lang.

00:13:16: Da kommt unterschiedliche Fachabteilungen des Ernährungsmanagement, Case Management und zum Beispiel das Sozialdienst ganz viele verschiedene.

00:13:27: Ein Monat ist es immer geplant, jeden Tag jemand anders.

00:13:30: Das ist natürlich auch total toll, dann kriegen die Schüler vor allem einen Einblick und haben mal einen ganz heiligen Blick aufs Klinikum.

00:13:36: Ganz schön was los!

00:13:37: Auf der Base scheint eine tolle Station zu sein.

00:13:41: Schön dass du da bist, dass du dort warst.

00:13:44: Leer ohne Müller Praxisanleitung auf der Base.

00:13:46: und jetzt wechseln wir einmal die Perspektive hin zur jemanden, der das Projekt unterstützt und es auch für Medizinstudierende mit betreut.

00:13:56: Er ist Oberarzt in der Geriatrie heißt Pawol Mikula und begleitet das Projekt seit Anfang an.

00:14:06: Pawol, wie unterstützt du das Projekt auf der Ausbildungsstation?

00:14:10: Meine Aufgabe ist ärztlich als Begleiter zu funktionieren.

00:14:14: ich bin jetzt kein Dozent im Sinne dass sich irgendwie trockenes Wissen vermitteln sondern ich versuche als Tutor die Leute bei der Komplexität der Fälle anzuleiten, sie beiden schwierigen Situationen weiter zu motivieren.

00:14:29: Gleichzeitig sehe ich mich in der Verantwortung die Herausforderung nicht zu einer Frust zu machen und auch nicht zu eine Langenweile so dass das gezielte Dosis wenn ich das Analog auf die Medizin betrage braucht damit die Leute am Ball

00:14:45: bleiben.

00:14:46: Sind die Kolleginnen und Kollegen der Base mit dir zufrieden?

00:14:51: Ich tue mal das, aber das müssen die anderen beantworten.

00:14:54: Geantwortet mal schnell!

00:14:55: Also wir sind super zufriedend und sehr glücklich dass wir ihn an unserer Seite haben.

00:15:00: Danke sehr!

00:15:01: Schön bedanken!

00:15:04: Du betreust ja auch die Medizinstudierenden auf der Base.

00:15:08: wie sieht es aus?

00:15:09: Als ich erfahren habe, Praktisch umgesetzt wird auf der ZWB, wollte ich sofort dabei sein.

00:15:14: Wir machen in der Geriatrie mehr als nur eine Theorie-Vermittlung.

00:15:18: Wie gesagt wir wollten von einem fallbasierten Lernen weiter noch zu einem problemorientierten Lern kommen und die Station ZWP mit dem Baseprojekt eignet sich hervorragend.

00:15:29: Besondere in der GERIATRI ist die Interdisziplinarität ganz groß geschrieben.

00:15:35: das was unsere Patienten haben ist sicher die Multimorbidität Polymedikation, also ganz viele Erkrankungen mit ganz vielen Medikamenten und alleine Arzt reicht da nicht aus.

00:15:45: Also wir wissen das auch wenn man die beste mögliche Operation durchführt oder die seltenste Erkrankung irgendwie feststellt braucht es dennoch noch die Umsetzung.

00:15:54: und dass sind eben die Therapeuten.

00:15:55: Das ist der Sozialdienst für die Entlassung sorgt.

00:15:58: Es ist die Pflege die uns die Patienten aus dem Bett rausholt.

00:16:01: Und das ist eben das Wichtigste und ich wollte mit dabei sein, den Medizinstudenten ab sofort beizubringen was sich auch wie die Sandra es nach fünfzehn Jahren gelernt hat dass wir ohne uns nicht weiterkommen wollte ich übertragen.

00:16:13: damit wird schon im Studium gleich anfangen.

00:16:16: Wie sieht denn halt die Zusammenarbeit zwischen Pflege- und Medizinstudierenden?

00:16:21: Die werden ganz normal mit echten Fällen konfrontiert, mit Problemfellen konfrontieren Und es ist nicht so, dass man getrennte Bereiche hat im Sinne von das ist mein Bereich und dein Bereich.

00:16:30: Natürlich hat jeder seine Zuständigkeit aber die kriegen gemeinsame Ziele wie zum Beispiel Wie kann ich eine Reha-Fähigkeit erreichen mit den Patienten?

00:16:38: Das heißt, die Aufgaben sind gleich.

00:16:40: Die Probleme sind gleich und die Herausforderungen auch so.

00:16:43: Natürlich muss der Medizinstudent seine medizinischen Aspekte beachten aber eine adäquate Schmerztherapie bedeutet auch die Beurteilung bei der Mobilisation, bei der Bewegung Patienten, bei einer Köperpflege Und da sind wir angewiesen an die Informationen von der Pflege.

00:16:56: also das heißt die Pflege muss wissen dass sich das wissen muss Und ich muss auch wissen, dass die Flecke weiß das sie das wissen muss.

00:17:02: Das heißt, ich muss mich drauf verlassen können.

00:17:04: es ist ähnlich wie ein Laborwert der fest schwarzer Weiß ist.

00:17:07: Muss sich auch wissen.

00:17:08: also wenn jemand sagt der Patient braucht noch Schmerzmittel?

00:17:11: Dass er da runterfahren muss oder im Gegenteil wenn die Belastung eingeschränkt ist

00:17:15: und

00:17:15: vom Schmerzen dann ein bisschen...

00:17:17: Ja es gibt gewisserweise zusammenarbeiten auf Augenhöhe.

00:17:21: Ganz genau, das was wir tagtäglich erleben wollen wie übertragen damit es nicht erst im Studium oder nach dem Studium anfängt sondern eben schon während des Studiums.

00:17:28: also wir werfen sie zwar alle ins kalte Wasser aber lassen sie nicht ertrinken das muss man ja gleich sagen.

00:17:34: also die mussten schwimmen lernen aber in beschützten Bereich dass ist jetzt hier mehrmals gesagt worden auch so die dürfen alles machen auch Fehler die sind herzlich willkommen bei uns.

00:17:42: aber wie ich sage das Ziel ist dass ihr die Prozesse lerne.

00:17:44: Das sind also die Lernmomente Pflege und Medizin gemeinsam an Patientinnen und Patienten erleben.

00:17:52: Genau das freut mich, dass wenn ich sehe, dass man das Gelände anwenden kann oder dass wir weg von der irgendwie Trägermissen in eine praktische Handlungsfähigkeit übergehen.

00:18:01: Und sowohl im ärztlichen als auch im therapeutischen Bereich und pflegerischen genauso.

00:18:05: Pawol siehst du den größten Gewinn, wenn beide Provisionen also Pflege zukünftige Ärztinnen und Ärzte miteinander arbeiten.

00:18:14: Also ich sehe das in der Qualität, der Versorgung die am Ende sich als Patienten Sicherheit manifestiert.

00:18:20: also das ist für mich extrem wichtig.

00:18:22: Was würdest du Studierenden und Auszubildenden mitgeben damit dieses interprofessionelle diese interprofessionelle Zusammenarbeit auch funktioniert und

00:18:30: gut gelingt?

00:18:31: dass sie neugierig bleiben, auf jeden Fall.

00:18:33: Und wenn Sie irgendeine Wissenslücke entdecken, dass es keine Enttäuschung ist und eben als Startpunkt für die weiteren Entwicklungen.

00:18:40: Die Zwölf-Base macht eben die Möglichkeiten da

00:18:43: hervorragend!

00:18:44: Welche Entwicklung wünschst du dir für die Zukunft?

00:18:47: Eine

00:18:47: Entwicklung, dass das jetzt kein Pilotprojekt ist sondern zu einem Standard überall.

00:18:51: Base aus Sicht eines Arztes, Pawel Mikula Danke, dass du da warst.

00:18:56: Jetzt kommen wir fast schon zum Schluss.

00:18:59: Noch mal eine kleine Abschlussrunde für alle.

00:19:01: Paul, warum ist diese Station?

00:19:03: Warum ist Base ein gutes Beispiel dafür wie Pflege und Patientenversorgung heute und auch in Zukunft funktionieren und aussehen kann?

00:19:13: Ich glaube gerade die Zusammenarbeit und die Anwendung des Geländen unter Kontrolle im beschützten Bereich macht es besonders und soll, wie ich gesagt habe zum Standard werden.

00:19:24: Leer!

00:19:25: Eine Frage an dich.

00:19:27: Was würdest du jemandem sagen, der gerade über eine Ausbildung in der Pflege nachdenkt?

00:19:32: Die Pflege ist ein wunderschöner Beruf, der ganz viele Seiten hat und auf der Base wollen wir die auch alle zeigen von Anfang bis Ende einer Körperpflegemobilisation.

00:19:41: Es ist wundeschön in der pflege zu arbeiten weil man so viel menschen helfen kann Empathie zeigen kann viel verantwortung übernimmt mit einem an sich auch wachsen kann.

00:19:50: Und das ist einfach ein wunder.

00:19:51: schöner beruf im ganzen.

00:19:53: Und ich würde wieder die Ausbildung zur Pflegefachkraft machen.

00:19:56: Auf jeden Fall?

00:19:57: Ja, keine Sekunde bereut ist ein wunderschöner Beruf!

00:20:00: Äh und die letzte Frage an Sandra... Was würdest du jemandem sagen, der überlegt zurückzukommen oder schon länger in der Pflege ist?

00:20:07: Also ich würde sagen es lohnt sich auf jeden Fall zu uns zurückzukomen.

00:20:12: In einem großartiges Team kommt zu uns.

00:20:16: Wir finden das richtige Plätzchen für dich.

00:20:18: Das war ein schöner Werbespot, jetzt ganz am Schluss von unserem Podcast Folge zwei, Upgrade Pflege.

00:20:26: Schön, dass ihr da wart alle drei!

00:20:28: Danke Sandra, danke Leah und danke Paul.

00:20:31: Bis zum nächsten

00:20:42: Mal!

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